40. Treffen Junger Bergsteiger 2010Regen = Folge des Zusammentreffens von Hochdruckgebieten mit Kaltfronten, feuchten Luftmassen und Wochenenden. Das 40. Treffen Junger Bergsteiger auf der Burg Hohnstein ist nicht nur ein Jubiläum gewesen, sondern auch eine Art Dauerberieselung. Am Donnerstag, unserem Anreisetag, war das Wetter noch recht freundlich. Wir liefen wie jedes Jahr von der Hütte aus nach Hohnstein und waren sogar das erste Mal pünktlich 9 Uhr dort. Angetreten sind wir mit folgenden Teams: AK3 = Felix Büttner und Caro Hundt AK4 = Cara Büttner und Julius Jähnke sowie Claire Edelmann mit einer Partnerin aus Freiberg (Anne Meissner) AK5 = Nienke Koning und Alex Retsch, Max Meissner und Elli Edelmann, Katja Böhme und Franz Muschter, Sarah Schneider und Clemens Schneider Als Betreuerin war Nici Czora mit ihrer Tochter Charlotte (Floppy) dabei. Des weiteren waren Miri Schneider und Anna Prskawetz als Betreuer für den DAV Leipzig auf der Burg. Und nicht zu vergessen Andi Stöhr als Kampfrichter. (Ralf fehlt leider dieses Jahr aus bekannten Gründen). Am ersten Tag stand wie immer in den jüngeren Altersklassen das Sturzhalten, Standplatzbau und Schlingen und Knoten auf dem Programm. In der Altersklasse 5 wurde wieder gerettet und geborgen was das Zeug hällt. Die diesjährige Aufgabe bei der 1. Hilfe war ein Motorradunfall (irgendwie musste ich spontan an Ralf denken). Wegen schlechter Wetterprognose, wurde für alle Altersklassen der Pflichweg auf den ersten Tag vor gezogen. Wie schlau dieses Manöver war konnte an diesem Tag noch keiner ahnen. Die Pflichtwege waren wie immer hauptsächlich Risse und unsere Teilnehmner hatten dieses Jahr nicht unbedingt das Glück auf der Klettererseite. Doch Felix, Julius, Sarah und Clemens schafften den Pflichtweg dennoch. Clemens erreichte mit einer 9,8 sogar die Bestwertung der AK5. Am Abend gab es Nudeln und man sang am Lagerfeuer die alten Lieder. Damit auch jeder mitsingen konnte hatte man dieses Jahr für alle ein Liederbuch anfertigen lassen. Große Klasse, aber selbst mit Text kannte ich den Großteil der Lieder nicht, muss ich zugeben. (Vieleicht sollte unser Vereinsliederbuch erweitert werden?) Der zweite Tag begann dann unerwartet. Man hatte uns 6 Uhr zum Frühstück antreten lassen, damit die am Vortag eingeschreiben Wahlwege, sowie ein zweiter Pflichtweg geklettert werden konnten, bevor der Regen alles einweicht. Doch beim Frühstück wurde der Klettertag zu einem "wir denken uns mal schnell noch was Anderes aus - Tag". Also konnten wir bis 10 Uhr weiter schlafen. Dann begannen die Stationen für alle AK's. AK3 und 4 musste prusiken, bauen, den Turm der Burg mit Schrittmaß ausmessen, Fragen zum Kartenlesen beantworten, Kletterführer lesen und sich in der Mitte eines Seils einbinden (ohne Karabiner). Die AK5 wurde in den Wald geschickt und musste Kletterführer lesen, Standsplatz bauen (Reihenschaltung), dülfern und sich ebendfalls ohne Karabiner in die Mitte des Seils einbinden. Das würde jetzt alles ganz OK klingen, aber es regnete....ununterbrochen. Das ging an die Substanz, aber nicht auf die Laune. Der Wetterbericht für den folgenden Tag lautete in etwa: Vor und nach dem Regen trocken. Am Abend ist zunehmend mit Dunkelheit zu rechnen. Am dritten Tag war der obligatorische OL angesetzt. In diesem Jahr für alle Altersklassen. Der Himmel hatte unter dem Motto " Es regnet gern wo es schon nass ist", kein Erbarmen und so mussten die Teilnehmer erneut bei Regen durch den Wald laufen. Zuvor, oder auch nach dem OL, wurden Fragen beantwortet die ich persönlich als verdammt schwer einstufe. All die Ergebnisse an den Stationen der 3 Tage wurden am Ende zu einem Ergebnis verrechnet. Unser Verein kann sich über 2 Platzierungen in der Alterklasse 5 freuen. In dieser AK ist es bekanntlich schwer unter die ersten 5 zu kommen. Wer das ist und wo die anderen Manschaften gelandet sind, das könnt ihr unter www.klettertreffen.de nachschauen. Bald werden da auch sicherlich ein paar der grandiosen Bilder gezeigt, die im Laufe des Treffens geknippst wurden. Einen Kulturbeitrag konnten wir dieses Jahr nicht auf die Beine stellen. Zum Schluss spielte noch "Tommy Bums". Eine Band, die sich durch eine 5 seitige Unterschriftenliste aus dem letzten Jahr, noch einmal auf die Bühne traute. Sie verbreiteten großartige Stimmung und heizten so richtig ein für die zweite Band des Abends. Die "Ukrainiens" spielten und alle tanzten. Ich habe noch nie so viele Leute in diesem Speißesaal tanzen sehen wie an diesem Abend. In diesem Sinne. Auf ein neues im nächsten Jahr und vor allem auf besseres Wetter.
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Aber im nächsten Jahr ist einer versprochen.